Karl Valentin
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Kindheit und Jugend in der Au
04.06.1882 Karl Valentin wird als Valentin Ludwig Fey in der Entenbachstraße 63 (heute Zeppelinstraße 41) im Münchner Vorstadtviertel Au als Sohn des Tapezierermeisters und Speditionsunternehmers Johann Valentin Fey
(*Darmstadt 1833 - †München 1902)
und seiner Ehefrau Maria Johanna Schatte (*Zittau 1845-†München 1923) geboren.
Im Jahr seiner Geburt sterben seine beiden
   
 
 
Brüder Karl (8) und Max (6) an der Diphterie, der kleine Valentin überlebt die Krankheit nur knapp und wächst wohlbehütet als Einzelkind auf.
1888-1896 Valentin besucht die Schule, die er als "siebenjährige Zuchthausstrafe" erlebt.
1897-1899 Der 15jährige Valentin absolviert eine Schreinerlehre beim Tischlermeister Hallhuber in München-Haidhausen, Weißenburgerstraße 28.
Valentins handwerkliches Geschick kommt ihm später während seiner Bühnenjahre zugute: Er baute seine Kulissen stets selbst. Auch in seinem Haus in Planegg bei München besaß Karl Valentin eine Werkstatt, in die er sich gerne zurückzog.
Neben seiner Schreinerlehre nimmt Valentin Unterricht im Zitherspielen bei Ignaz Heppner.
1899-1901 Gesellenjahre bei verschiedenen Schreinerbetrieben in München, daneben seit ca. 1897 Auftritte als Komiker bei Vereinsveranstaltungen.
 
Volkssänger, Alleinunterhalter oder lieber doch was Solides?
1902 Von Mai bis Juli besucht Valentin die Varietéschule des Komikers Hermann Strebel. Anschließend hat er ein Engagement im Varieté Zeughaus in Nürnberg, wo er das erste Mal unter seinem Künstlernamen Karl Valentin auftritt.
Die beginnende Künstlerkarriere wird durch den Tod des Vaters am 7. Oktober 1902 zunächst gestoppt.
1902-1906 Karl Valentin übernimmt gemeinsam mit seiner Mutter die Leitung der väterlichen Spedition "Falk & Fey" und tritt außerdem bei Vereinen und Veranstaltungen als Musikkomiker auf. Er baut seinen Musikapparat, das "Lebende Orchestrion".
1905 Karl Valentins Tochter Gisela wird am 19. Oktober geboren. Mutter des Mädchens ist Gisela Royes (1881-1956), die spätere Ehefrau Karl Valentins, die seit 1899 als Dienstmädchen bei seinen Eltern arbeitet.
1906 Verkauf der Firma "Falk & Fey" und des Anwesens in der Entenbachstraße, danach zieht Karl Valentin mit seiner Mutter in deren Heimatstadt Zittau, hat aber dort Probleme, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.
1907 Karl Valentin reist unter dem Pseudonym "Charles Fey" mit seinem Musikapparat durch verschiedene Städte, u.a. Leipzig, Bamberg, Halle an der Saale und Berlin. Die Tournee ist ein Misserfolg, Karl Valentin kehrt fast mittellos nach München zurück und muss dort um seinen Lebensunterhalt kämpfen.
1907-1908 Karl Valentin hält sich als Zitherspieler und Komiker nur mühsam über Wasser, er wird u.a. unterstützt vom Druckereibesitzer und Komiker Franz Erlacher und dem Münchner Wirt und Künstler Ludwig Greiner, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verbindet. Greiner bringt Valentin auf die Idee, seine hagere Gestalt als "Skelettgiggerl" auf der Bühne einzusetzen.
 
Endlich: der Durchbruch
1908 Erste Erfolge auf der Volkssängerbühne des "Frankfurter Hofs" in der Schillerstraße in München. Karl Valentin gelingt der Durchbruch als Komiker, er tritt regelmässig mit großem Erfolg im "Frankfurter Hof" auf..

Nachdem sich seine finanzielle Situation bessert, zieht Karl Valentin in die Ackermannstraße und holt seine Mutter wieder aus Zittau zu sich nach München.
1910 Am 21.September wird Karl Valentins zweite Tochter Berta geboren, die Mutter ist Valentins spätere Frau Gisela Royes.
   
 
     
  Zitat  
     
  Karl Valentin, Münchner Komiker, Sohn eines Ehepaares.  
     
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  Zitat  
     
  Meine Schulzeit war für mich eine siebenjährige Zuchthausstrafe, so gern ging ich in die Schule.  
     
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  Zitat  
     
 

"Ein herrliches Auto um 5000 Mark. Teilzahlung gestattet. Anzahlung 4498 Mark. Rest in wöchentlichen Raten von 1 Mark. Auto-Fabrik"

 
     
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  Zitat  
     
  Der Musikapparat wog acht Zentner und hatte nur einen großen Nachteil:
Das Publikum war entsetzt darüber, sonst war er gut.
 
     
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