Karl Valentin
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Es leben nur noch wenige Menschen, die Karl Valentin persönlich gekannt haben. Aus seiner Familie ist es seine Enkelin Anneliese Kühn, die sich an den berühmten Komiker noch sehr gut erinnert.

Für die Website ihres Großvaters hat Frau Anneliese Kühn sich noch einmal den neugierigen Fragen des Publikums gestellt.

 
         
 

Die Enkelin Karl Valentins erinnert sich

Frage: Wie war Karl Valentin als Familienvater? Das Publikum kennt ihn aus seinen Werken nur als die skurrile Figur "Karl Valentin", wie war der Komiker im Kreis seiner Familie?
Anneliese Kühn: Es war ein lieber Mensch und sehr lieber Großvater. Er hat mit mir sehr viel gesungen, vor allem seine berühmten Moritaten.

Frage: Über Karl Valentins Frau Gisela gibt es nur wenige Informationen. Oft heißt es in der Literatur, dass Sie mit Karl Valentins künsterischem Schaffen nur wenig anfangen konnte. War das wirklich so?
Anneliese Kühn: Sie war eine sehr fleißige und gütige Ehefrau, Mutter und Großmutter. Sie hat Karl Valentins Kostüme genäht. Wenn er seine Asthmaanfälle hatte, dann saß sie nächtelang an seinem Bett und betreute ihn.

Frage: Wie war Ihr Verhältnis zu Ihrem berühmten Großvater?
Anneliese Kühn: Herzlich und aufrichtig. Er hat mich jeden Tag vom Kindergarten abgeholt, er liebte seine Enkelin über alles.

Frage: Gibt es nette Anekdoten vom Leben Ihres Großvaters in der Familie bzw. in Planegg?
Anneliese Kühn: Mein Großvater spielte mit mir häufig das "Kissispiel". Da nahm er ein Kissen und versuchte mich zu fangen. Wenn er mich erwischt hat, drückte er mir das Kissen aufs Gesicht. Seitdem kann ich keine Samtkissen mehr anfassen.
Im Garten seines Hauses in Planegg hatte er eine Guillotine aufgestellt. Als er gefragt wurde, warum das makabre Stück dort stehen würde, sagte er: " Damit das Kind was zum Spielen hat."

Frage: Karl Valentin und Liesl Karlstadt- natürlich interessiert sich jeder Bewunderer Karl Valentins auch für Liesl Karlstadt, die Karl Valentin auf der Bühne so ideal ergänzte. Wie hat die Familie Liesl Karlstadt erlebt?
Anneliese Kühn: Die Familie hatte sehr wenig Kontakt mit Liesl Karlstadt, wir kannten Sie kaum.

Frage: Welches seiner Werke mögen Sie besonders?
Anneliese Kühn: Das ist schwierig zu sagen, weil sein Werk so umfassend ist. Besonders haben es mir seine Couplets und Bühnenstücke angetan.

Frage: Karl Valentin war ein sehr großer Tierfreund . Sehr viele Bilder zeigen ihn mit seinem Hund Bobsi. Selten sieht Valentin so entspannt aus wie auf diesen Bildern.
Wurden noch mehr Tiere in der Familie gehalten?
Anneliese Kühn: Es gab noch Katzen, weiße Mäuse und Tanzmäuse. Zu Bobsi gibt es eine nette Geschichte- Karl Valentin hatte eine große Freude daran, mit dem Hund umzugehen, aber er hat ihn manchmal auch ein bisschen getratzt- der Hund saß oft am Fenster und Karl Valentin hat sich einen Spass gemacht, hinter dem Hund das Winterfenster zu schliessen. Da war Bobsi dann zwischen den beiden Scheiben eingesperrt und konnte nicht raus. Karl Valentin sagte dann zu ihm:"Bobsi, komm, wir gehn gassi!" und der arme Bobsi hat gewinselt und mit dem Schwanz gewedelt, konnte aber nicht aus seiner Gefangenschaft raus. Natürlich hat mein Opa den Hund dann schnell befreit, denn er hing sehr an Bobsi. Als der Hund gestorben ist, hat er ihn an der Isar in München beerdigt. Mein Opa war danach tagelang krank vor Kummer.

Frage: Das klingt alles sehr interessant. Wo kann man mehr über Karl Valentins Leben erfahren?
Anneliese Kühn: Meine Mutter hat ein Buch geschrieben über ihren Vater, das heißt "Du bleibst da, und zwar sofort!" Dann natürlich in den Biografien von Alfons Schweiggert und Michael Schulte. Aber am Besten lernt man meinen Opa in seinen Werken kennen, da hat man dann auch gleich etwas zu lachen.

Frage: Was hätte Karl Valentin Ihrer Meinung nach zu einer Website über seine Person gesagt?
Anneliese Kühn: Bestimmt hätte es ihn gefreut. Er war immer sehr positiv allem Neuen gegenüber aufgeschlossen, wenn es darum ging, sein Werk in neuen Medien zu präsentieren. Er hat sich ja auch sehr intensiv mit Film auseinandergesetzt und hat als einer der Ersten in Deutschland die Möglichkeiten gesehen, die der Film für Künstler geboten hat.

 
     
  Zitat  
     
  Das Enkelkind unseres Mitarbeiters Karl Valentin, Anneliese, feierte im vergangenen Jahr ihren zweiten Geburtstag in völliger geistiger und körperlicher Frische. Der blutjungen Greisin wurden allerlei Geschenke dargebracht.
Anzeigenentwurf 1942
 
     
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  Zitat  
     
 

"Herr Richter, ich wollte ja mehr aus der Kasse nehmen, aber es war nicht mehr drin."

 
     
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  Zitat  
     
 

"Zwei Knaben stiegen auf einen Baum, // Sie wollten Äpfel runterhaun; // Am Gipfel drobn wurd's ihnen klar; // Dass das a Fahnenstange war."

 
     
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